18. September 2012

Empire State of Mind




Seit mehr als zehn Jahren träume ich davon einmal nach New York zu reisen und am kommenden Sonntag ist es endlich so weit! Meinen ersten Uni-Abschluss habe ich in der Tasche und bevor es im Oktober mit dem Master-Studium in einer anderen Stadt weitergeht, gönne ich mir nun mal eine kleine Auszeit. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie aufgeregt ich bin und wie sehr ich mich darauf freue. Ich glaube selbst wenn ich schon im Flieger sitzen werde, werde ich mir einreden, dass das alles nur ein Traum sei und ich allerhöchstens nach Berlin fliege! :D 
Ich werde eine Woche in New York verbringen und gleichzeitig einen sehr guten, langjährigen Freund von mir dort besuchen, der tatsächlich in NYC lebt und arbeitet. Auf ein ganz besonderes Highlight freue ich mich jetzt schon, denn wir haben Tickets für ein Jay-Z Konzert in Brooklyn! (Ausraster!)
An diejenigen unter Euch, die mir in dieser Hinsicht schon weit voraus sind und mich mit Insider-Tipps versorgen können: Immer her damit!
Ich hoffe, ich werde Euch dann wenn ich zurück  bin ebenfalls mit tollen Fotos und Geschichten aus dem Big Apple bereichern können. 

Hannah

17. August 2012

Copycat's finest: Zara.

Hallo Ihr Lieben,

verzeiht mir meine Abwesenheit, doch ich stecke seit ein paar Wochen in den letzten Zügen meines Studiums und schreibe fleißig an meiner Bachelor-Arbeit. Nicht mehr lange, dann bin ich fertig und werde wieder regelmäßiger schreiben und auch hoffentlich mal wieder auf Foto-Streifzug ziehen!

In einer Schreibpause aka. "Ich schau mal schnell was es Neues bei Zara gibt"- fiel sie mir wieder auf, diese Individualität und innovative Designkunst des Spaniers ;)

Ich habe mir mal erlaubt ein kleines Wortspiel daraus zu bauen, für die jenigen unter Euch, die noch einen kleinen Hinweise benötigen:

Photobucket Schöne Mode für alle hin oder her, ich finde langsam wird es wirklich dreist. Auch ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich zweimal im Jahr den halben Laufsteg der Pariser Modewoche leisten können. Aber dennoch bin ich mir ein bisschen zu schade, in Mode zu investieren, die 1:1 fremdes Gedankengut und Design übernimmt um es dann in billiger Form an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Wie ist Eure Meinung dazu? Das würde mich wirklich interessieren!

6. Juli 2012

Dawid Tomaszewski: Metamorphosis S/S 2013

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Für etwas derart Schönes die passenden Worte zu finden, ist wirklich kein Kinderspiel.
Ich war nun bis auf eine bei allen von Dawids Shows im Rahmen der Berliner Fashion Week dabei und wirklich jedes Mal (hier in Hülle und Fülle nachlesbar), waren meine Euphorie und Begeisterung kaum zu bremsen.
Als ich aber nun gestern wie immer mit großen Erwartungen im Zelt Platz nahm, da war mir nicht klar, dass ich meinen Mund für den Zeitraum der gesamten Runway-Show nicht mehr zubekommen konnte. Vom ersten bis zum letzten Look nur eines: Schönheit par exellence!

Nun, ist das zwar nichts Neues und ich traue es mich schon fast nicht zu sagen, doch diese Kollektion ist mit Abstand seine Stärkste - ohne die vorherigen in irgend einer Weise in den Schatten stellen zu wollen; ist es doch verwunderlich, was dieser Mann immer wieder aufs Neue schafft.
Da kann man nur vom Superlativ ders Superlativs sprechen.

Hier nun einige meiner eigenen Bilder: Besonders gut gefiel mir die Kombination des strengen Mosaik-Musters auf langen, wallenden Roben sowie die Detailverliebtheit bei den unifarbenen Entwürfen.

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Und nochmal in bewegten Ausschnitten hier:

11. Juni 2012

Instagram. Oder wenn man ohne Handy nicht mehr in Ruhe essen kann.

Photobucket Lange Zeit blieb mir das Mysterium "Instagram" verborgen. Da ich kein Iphone besitze, konnten nur jene, die eines mit sich tragen die App "Instagram" auch tatsächlich benutzen. Dank des Verkaufs an Facebook, kommen nun aber auch Android-Kunden in den Genuss der Foto-App. Und was soll ich sagen: Sie macht süchtig!
Für alle unter Euch, die gerne und leidenschaftlich fotografieren, wird dies zwar nichts Neues sein und es hat auch nichts mit dem ultimativen Blick für das Außergewöhnliche zu tun, aber die Instagram-App eröffnet einem ungeahnte Möglichkeiten des Vernetzens mit der Welt. Nun ist es ja so, dass in der Regel alles Neue erst einmal eine Zeit benötigt, um sich bei den Coolen und Hippen zu etablieren. Doch nicht bei Instagram.
Hier ein Schnappschuss, dort ein Outfit-Foto im Spiegel, flott einen Filter drüber gelegt und fertig ist das Kleinkunstwerk. Was vorher ein Handyfoto in schlechter Auflösung war, gleicht nun - dem Farbfilter sei Dank - einem Foto-Relikt aus vergangenen Zeiten.
So lässt sich beispielsweise ohne Probleme der Welt mitteilen, was sich zum Mittagessen auf dem Teller befindet. Dabei ist zu beobachten, dass Essen in Zeiten Instagrams nicht mehr mit der bloßen Nahrungsaufnahme gleichzusetzen ist.
Essen wird zu einem Ritual.
Egal ob man sich in einem angesagten Restaurant oder zu Hause befindet: Der Teller wird stets hübsch hergerichtet und für das entsprechende Foto ins rechte Licht gerückt. Es macht einfach Spaß Freunden oder gar fremden Menschen durch ihren Alltag zu folgen und den ein oder anderen Blick durchs mehr oder weniger verborgene Schlüsselloch zu werfen. - Was wohl den allgemeinen Hype um Instagram erklärt.

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Man hat jedoch das Gefühl, dass es sich mittlerweile - und da nehme ich meine Person nicht heraus - nicht mehr ohne vorherigen Schnappschuss genießen lässt. Zu viel Aufwand steckt in dem garnierten Teller, um diesen nicht (wie bei Vielen mit Hashtags versehen) mit der Welt zu teilen. Mittlerweile gibt es ganze Gruppen, die ihre Mahlzeit auf Instagram posten und im Sekundentakt kommen schätzungsweise 5000 neue Fotos hinzu, die einem das Wasser im Munde zusammen laufen lassen.

Die einen mögen nun darüber lachen und sagen "Um Jotteswillen, die fotografiert jetzt nicht wirklich ihr Essen.", die anderen mögen bestätigen: Es gibt ein Leben nach Mc Donalds und Co.
Doch wie das mit den Trends so ist: Sie kommen und gehen und ich bin mir sicher: Eines Tages ist der Hunger s dann doch zu groß, um vorher noch ein Foto zu schießen. ;-)

8. Juni 2012

Neues Blogprojekt: Allthatiwant

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Foto von Eva Mohr

Ich gebe zu, dass ich schon des öfteren in Versuchung geraten bin diesen Blog endgültig zu schließen und nie wieder auch nur einen einzigen virtuellen Post in die Weiten des Internets hinaus zu senden. Doch immer wieder ertappte ich mich dann kurz vorher bei dem Gedanken: "Wer weiß wozu es gut ist. Wer weiß, welches kleine Türchen sich dir noch öffnen könnte..."
Und so ist es dann auch vor ein paar Monaten eingetreten.
Die zukünftige Frau meines Cousins, Eva, hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und wird in naher Zukunft einen Internet-Shop eröffnen, dessen Themen sich rund um Vintage-(Mode) und Fahrräder beziehungsweise um Fahrradzubehör drehen werden. Den Vorreiter dieses Shops stellt ein passender Blog dar, der alle diese Rubriken aufgreift und täglich seine Leser über die neuesten Fahrrad-Fashion Trends informiert. Den aktuellen Standort des Projekts liefert keine - in meiner Vorstellungskraft - bessere Stadt dieses Planetens als:                                              
      NEW. YORK. CITY! 

Rund um die Uhr schwingt sich Eva zusammen mit ihrer Mitstreiterin Mareike auf ihr rosafarbenes Zweirad und durchstreift die Häuserschluchten von Manhattan. Immer mit dabei: Die Spiegelreflex.
Und seit Neuestem auch meine Wenigkeit! Ja, tatsächlich!
Seit gut einem Monat bin ich nun stolze Co-Autorin für den Blog Allthatiwant und schreibe so oft wie möglich über aktuelle Fahrrad-Trends - denn auch ich bekenne mich als absoluter Zweirad-Fan (auch wenn mir meine Mama ständig das Rad klaut, aber das ist eine andere Geschichte ;) ).

Egal ob hippe Einrichtungstrends (ja, auch sowas geht mit Fahrrädern!), modern bike dates, oder neue Buchveröffentlichungen, ich gebe mir größte Mühe spannende Geschichten zusammenzutragen. Auch wenn ich leider nicht in NYC wohne, trage ich meinen Teil zu einem kunterbunten Spektrum bei und hoffe, dass sich der/die ein oder andere Rad-Begeisterte unter Euch einmal die Zeit nimmt und vorbei schaut. 
Eva, Mareike  und ich würden uns sehr freuen!

7. Juni 2012

Schöne Jungs in schönen Shirts.

Photobucket Sind wir mal ehrlich: Besonders innovativ klingt die Überschrift nun nicht gerade. T-Shirts? Joa, schonmal gehört; Männer habe ich auch schonmal irgendwo auf der Straße gesehen...Aha. Was will die uns jetzt wieder erzählen...

Auch wenn ich nach wie vor der vom Aussterben bedrohten Blogger-Riege angehöre, die keine Werbung schaltet, soll es vorkommen, dass man die Projekte von Freunden unterstützen möchte und jedes Medium, das einem zur Verfügung steht dazu nutzt, das ein oder andere Unternehmen voran zu treiben.
Zwei meiner Freunde haben sich vor gut sechs Monaten mit einer gemeinsamen Idee zusammen gefunden: Wir machen T-Shirts!
Nun könnte man meinen, dass die Ära der bedruckten Oberbekleidung sowas von 2011 ist und allenfalls noch am Strand von Mallorca alkoholisierte Abnehmer finden würde. Doch die Jungs von [thickasabrick] sind noch recht frisch unterwegs und haben nach ersten zaghaften Schritten, eine kleine Kollektion entworfen, die nur so vor Witz - oder nennen wir es mal - "intelligent humor" (Hi@Thomas Hayo!) sprüht! Auffällig prangert das sogenannte "hipster triangle" in jedem Schriftzug und nimmt so gekonnt die momentane Modebewegung des Hipstertums auf die Schippe. Politiker, Musiker, aktuelle Geschehnisse, so ziemlich alles wird von den Jungs...verarscht (!) um es mal auf den Punkt zu bringen.
Sicherlich ist es wie bei allem in der Mode reine Geschmacksache und ich muss zugeben, dass ich nicht alle Entwürfe als unisex bezeichnen würde; könnte ich mir nicht vorstellen mit einem T-Shirt meinen Alltag zu bestreiten, dessen Aufdruck allen mitteilen möchte, dass ich nicht schwanger bin!
Dennoch erfreuen sich die Shirts momentan großer Beliebtheit und die zwei selbst ernannten Chef-Designer kommen mit ihren Bestellungen kaum noch hinterher.

Wer also Lust hat sich den Braten mal aus der Nähe anzusehen, der sei herzlich eingeladen die Fan-Page zu besuchen und wer weiß, vielleicht bleibt der ein oder andere ja hungrig hängen.